NACHBARSCHAFTSSTROM

Solarstrom. Direkt aus der Nachbarschaft.

Strom für Deutschland erklärt, wann lokaler Solarstrom für mehrere Haushalte interessant wird und welche Schritte sich dafür schon heute sauber vorbereiten lassen.

Sie finden hier Relevanz, Fallprüfung, Beispielstruktur und Unterlagen für frühe Gespräche rund um Nachbarschaftsstrom nach §42c EnWG.

Aktueller Stand

Arbeitsstand für Überblick und erste Fallprüfung

Diese Seite zeigt den öffentlichen Arbeitsstand von Strom für Deutschland am 19. März 2026.

Stand dieser Seite

Öffentlicher Überblick mit Voraussetzungen, Beispiel-Fall, Rollenpfaden und Unterlagen für Gespräche vor dem 1. Juni 2026.

Heute schon möglich

Sie können prüfen, ob ein Fall grundsätzlich passt, Rollen sortieren, Beispielstruktur ansehen und erste Netzbetreiber-Gespräche vorbereiten.

Noch manuell oder offen

Einzelne Fallklärungen, Abstimmungen und operative Details laufen in frühen Fällen noch manuell.

Relevanter Zeitrahmen

Ab dem 1. Juni 2026 innerhalb des Bilanzierungsgebiets eines Verteilnetzbetreibers, ab dem 1. Juni 2028 zusätzlich in angrenzenden Gebieten derselben Regelzone.

Was diese Seite nicht verspricht

Keine fertige Vollautomatik und keine sofort reibungslose Umsetzung in jedem Netzgebiet.

Wichtiger Hinweis

Was Sie vor dem Mitmachen wissen sollten

Diese vier Punkte gehören bei Nachbarschaftsstrom früh sichtbar auf den Tisch.

Teilversorgung

Nachbarschaftsstrom deckt den Bedarf nicht vollständig und nicht jederzeit.

Ergänzender Strombezug

Ein eigener Reststromvertrag bleibt notwendig.

Mögliche Mehrkosten

Die Kosten des ergänzenden Strombezugs können über durchschnittlichen Vollversorgungskosten liegen.

Freie Lieferantenwahl

Der Liefervertrag für den ergänzenden Strombezug bleibt frei wählbar.

Warum das Thema relevant ist

Warum lokaler Solarstrom für mehrere Haushalte interessant sein kann

Viele Menschen haben denselben naheliegenden Gedanken: Wenn eine PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als im eigenen Haus gerade gebraucht wird, warum sollte dieser Strom nicht auch in der Nähe nutzbar werden? Genau an dieser Stelle setzt Nachbarschaftsstrom an.

Damit aus dieser Idee ein tragfähiger Fall wird, müssen Rollen, Verträge, Messung, ergänzender Strombezug und oft auch das Gespräch mit dem zuständigen Verteilnetzbetreiber zusammenpassen. Strom für Deutschland zeigt, welche Punkte dafür geklärt werden müssen.

Der Zeitrahmen gehört dazu: Ab dem 1. Juni 2026 muss die gemeinsame Nutzung im Bilanzierungsgebiet eines Verteilnetzbetreibers möglich sein. Ab dem 1. Juni 2028 gilt das zusätzlich für direkt angrenzende Gebiete in derselben Regelzone.

Für wen diese Seite gedacht ist

Diese Übersicht hilft besonders dann

  • für Anlagenbetreiber, die prüfen möchten, ob ihre Ausgangslage grundsätzlich passen könnte
  • für Haushalte ohne eigene PV, die lokale Teilhabe besser verstehen möchten
  • für Menschen, die Klarheit zu Rollen, Voraussetzungen und Grenzen suchen
  • für erste Gespräche mit Netzbetreibern, Messstellenbetreibern und weiteren Beteiligten

Was die Plattform leistet

Wobei Strom für Deutschland konkret hilft

Ausgangslage mit Fall-Check prüfen

Gebiet, Beteiligte, Messung, Reststrom und offene Punkte früh sortieren.

Unterlagen für das erste Gespräch bündeln

Netzbetreiberseite, VNB-Infopaket, Falldaten und Erstkontaktvorlage an einer Stelle bereitstellen.

Vertrags- und Aufteilungslogik festhalten

Liefervertrag, Vertrag zur gemeinsamen Nutzung und Aufteilungsschlüssel verständlich vorbereiten.

Rechnungsentwurf und Freigaben dokumentieren

Rechenschritte, Änderungen und Freigaben sichtbar halten.

Beispiel und Unterlagen

Was Sie heute schon konkret ansehen können

Strom für Deutschland zeigt nicht nur die Idee, sondern auch erste greifbare Strukturen.

VerfügbarStand 19. März 2026

Beispiel-Fall mit Beteiligten und Reststrom

Ein konkreter Aufbau mit Betreiber, drei Haushalten, Aufteilung, Reststrom und typischen Stolpersteinen.

VerfügbarStand 19. März 2026

FAQ zu Vertrag und Rechten

Gebündelte Antworten zu zwei Verträgen, Pflichtinformationen, Preis, Reststrom und Änderungen im einfachen §42c-Fall.

VerfügbarStand 19. März 2026

Seite für Netzbetreiber

Gesprächsgrundlage, Download-Paket und Vorlagen für frühe §42c-Gespräche.

VerfügbarStand 19. März 2026

Voraussetzungen für Ihren Fall

Früher Check zu Gebiet, Messung, Beteiligten und Reststrom.

Was tragfähige Fälle zusätzlich brauchen

Woran Sie eine belastbare Vorbereitung erkennen

Gebiet und Zeitrahmen sind geklärt

Anlage und teilnehmende Haushalte müssen im zulässigen Gebiet liegen. Ab dem 1. Juni 2026 gilt der Start zunächst im Bilanzierungsgebiet.

Messung ist mehr als ein Nebendetail

Ohne passende Erfassbarkeit von Erzeugung und Verbrauch bleibt ein Fall unscharf, auch wenn die Idee plausibel klingt.

Rollen und Freigaben bleiben sichtbar

Tragfähig wird das Modell erst, wenn Anbieter, Abnehmer, Aufteilung und Freigaben nicht im Ungefähren bleiben.

Regionale Umsetzbarkeit bleibt ein Praxisthema

Messung, Datenverfügbarkeit und Prozesse der Netzbetreiber können sich regional spürbar unterscheiden.

Netzbetreiber

Was der Netzbetreiber in der Praxis prüfen muss

Für viele Betreiber ist genau das der unklare Punkt. Im Kern geht es nicht um eine abstrakte Freigabe, sondern um ein paar sehr konkrete Fragen.

Liegt der Fall im zulässigen Gebiet?

Geprüft wird, ob Anlage und teilnehmende Haushalte überhaupt gemeinsam in den passenden Netzbereich fallen.

Ist die nötige Messung möglich?

Erzeugung und Verbrauch müssen so erfasst werden können, dass der Fall im Prozess bearbeitet werden kann. In der Praxis geht es oft um Viertelstundenwerte, also 15-Minuten-Messdaten, oder um eine entsprechende Leistungsmessung.

Passen Zähler und Verbrauchsstellen zusammen?

Zählpunkte, Verbrauchsstellen und Beteiligte müssen im Fall richtig zugeordnet sein. Sonst bleibt schon die Ausgangslage unscharf.

Wie wird der Strom später verteilt?

Es braucht eine nachvollziehbare Regel für Aufteilung und Verrechnung, also dafür, wie Strommengen den Beteiligten später zugerechnet werden.

Lässt sich der Fall im Prozess registrieren?

Die nötigen Angaben müssen so vorliegen, dass der Fall im Netzprozess erfasst und später für Abrechnung und Rückfragen nachvollzogen werden kann.

Ihre nächsten Wege

Diese Wege passen zu den häufigsten nächsten Fragen

Passt Ihre Ausgangslage grundsätzlich?

Hier geht es zuerst um Rollen, Gebiet, Messung und ergänzenden Strombezug.

Wie läuft der Weg Schritt für Schritt?

Vom ersten Check bis zum vorbereiteten Gespräch mit dem Netzbetreiber.

Wie sieht ein konkreter Fall mit Kostenlogik aus?

Mit Beteiligten, Verträgen, Reststrom, Kostenarten und typischen Stolpersteinen.

Welche Vertragsfragen tauchen fast immer auf?

Von Pflichtinformation bis Restmengen und Kündigung: hier finden Sie die häufigsten Fragen gesammelt.

Was steht eigentlich in §42c?

Hier sehen Sie den Paragraphen in einfacher Sprache und können zum Originaltext umschalten.