FÜR NETZBETREIBER

Frühe §42c-Vorhaben geordnet einordnen

Für den Erstkontakt stellt Strom für Deutschland die wichtigsten Punkte strukturiert zusammen: Rechtsrahmen, Gebiet, Zählerdaten, Zählpunkte, Aufteilung, Vertragslogik, Angaben zum Vorhaben und Übergangsprozess.

HEUTE SCHON NUTZBAR

Was der Erstkontakt leisten soll

Sie können heute schon Angebote ansehen, die grobe Passung prüfen und sensible Angaben erst im Arbeitsbereich weitergeben.

Öffentliche Angebote ansehen

Frühe §42c-Vorhaben brauchen eine geordnete fachliche Prüfung.

Ausgangslage prüfen

Ziel ist, Kontaktpunkt, Gebiet, Zählerdaten, Datenbasis und Prozessweg belastbar zu sortieren.

Im Arbeitsbereich weiterführen

Sonderkonstellationen, regionale Prozesswege und operative Übergaben bleiben bis zu standardisierten §20b-Abläufen abstimmungsbedürftig.

Zeitpunkt einordnen

Ab dem 1. Juni 2026 geht es zunächst um das Gebiet desselben Verteilnetzbetreibers. Ab dem 1. Juni 2028 sollen auch direkt angrenzende Gebiete derselben Regelzone dazukommen. Ob ein Fall praktisch passt, hängt trotzdem von Gebiet, Zählerdaten und beteiligten Stellen ab.

Keine Aussage, dass jeder VNB-Prozess bereits vollständig standardisiert ist oder jeder Fall ohne Einzelfallprüfung umsetzbar wird.

Was diese Seite konkret beschreibt

Beschriebene Standardkonstellation

Für den Erstkontakt reicht meist eine eng beschriebene Standardkonstellation.

  • einfacher Haushaltsfall nach §42c EnWG
  • Anlage und Verbrauchsstellen im Gebiet desselben Verteilnetzbetreibers
  • Anbieter bleibt Betreiber und Vertragspartner
  • keine Vollversorgung
  • eigener Stromvertrag für den restlichen Strom bleibt erforderlich und frei wählbar
  • Aufteilungsschlüssel für die gemeinsame Nutzung
  • Strom für Deutschland unterstützt als Plattform im Hintergrund
Für Rechtsrahmen, Messlogik, Vertragsaufbau, Angaben zum Vorhaben und Übergangsprozess im Detail öffnen Sie das Infopaket für Netzbetreiber.

Worum es im Erstkontakt wirklich geht

Diese vier Punkte sollten früh sortiert werden

Im Erstkontakt sollten zuerst Kontaktpunkt, Gebiet, Messung und Unterlagen zum Vorhaben sortiert werden.

  1. Richtigen Kontaktpunkt und Prozessweg im Netzgebiet klären.
  2. Gebiet, Messkonzept und Identifikatoren eindeutig zuordnen.
  3. Verfügbare Strommenge, Aufteilung und Restmengen mit Messdaten und Regeln beschreiben.
  4. Angaben zum Vorhaben strukturiert nachreichen.
Wenn diese Punkte stehen, können Rechtsrahmen, Messlogik und Angaben zum Vorhaben im nächsten Schritt mit den Unterlagen zum Vorhaben abgeglichen werden.

Was im Infopaket im Detail steht

Was im Infopaket steht

Im Infopaket finden Sie Rechtsrahmen, Messlogik, Vertragsaufbau, Angaben zum Vorhaben und den Übergangsprozess für frühe §42c-Vorhaben.

Rechtlicher Rahmen

Welche Vertragsebenen nötig sind, warum Teilversorgung bleibt und wie die Unterstützung durch Strom für Deutschland im Hintergrund eingeordnet ist.

Mess- und Zuordnungslogik

Wie die verfügbare Strommenge gedacht ist, wann kein Doppelabzug erfolgt und wie Kappung, Sekundärverteilung und Restmengen zusammenhängen.

Vertrags- und Abrechnungslogik

Wie kombinierter Vertrag, Arbeitspreis, öffentliche Lasten und Korrekturlogik in der Standardkonstellation zusammenpassen.

Angaben zum Vorhaben und Übergangsprozess

Welche Angaben Strom für Deutschland vorbereiten kann und wie frühe Vorhaben bis zu standardisierten §20b-Abläufen abgestimmt werden.

Dort können VNB, Betreiber oder interne Fachbereiche die Detailpunkte gemeinsam prüfen.

Infopaket und Vorlagen

Unterlagen für den Erstkontakt

Für den Erstkontakt finden Sie hier Vorlagen und Checkliste. Im Infopaket für Netzbetreiber stehen Rechtsrahmen, Messlogik, Vertragsaufbau und Angaben zum Vorhaben für die erste Prüfung.

VerfügbarStand 20. März 2026

Infopaket für Netzbetreiber

Rechtsrahmen, Messlogik, Vertragsaufbau, Angaben zum Vorhaben und Übergangsprozess für frühe §42c-Vorhaben.

VerfügbarStand 20. März 2026

Gesprächsvorlagen

E-Mail-Vorlage und Gesprächsleitfaden für den ersten Kontakt, damit frühe Klärungen nicht mit losen Einzelfragen starten.

Vorlagen und Checkliste helfen beim ersten Versand. Im Infopaket für Netzbetreiber stehen die fachlichen Unterlagen dazu.

Vorlagen für den Erstkontakt

Damit das erste Gespräch nicht in Allgemeinplätzen hängen bleibt

Die Vorlagen benennen konkret, was in der Standardkonstellation geklärt werden soll.

Kurze E-Mail-Vorlage für den Erstkontakt

Sachliche Vorlage für den ersten Kontakt. Ergänzen Sie Angaben zum Vorhaben und Links.

Betreff: Geplantes §42c-Vorhaben in Ihrem Netzgebiet – Erstkontakt zu Messung, Zuordnung und Prozessweg

Guten Tag,

ich bereite aktuell eine Konstellation zur gemeinsamen Nutzung elektrischer Energie nach §42c EnWG in Ihrem Netzgebiet vor und möchte diese frühzeitig fachlich mit Ihnen einordnen.

Geplant ist eine einfache §42c-Standardkonstellation mit einer erneuerbaren Erzeugungsanlage, teilnehmenden Verbrauchsstellen, eigenem Stromvertrag für den restlichen Strom und einem Aufteilungsschlüssel für die gemeinsame Nutzung.

Für den Erstkontakt möchte ich insbesondere klären:

1. welcher fachliche Kontaktpunkt für frühe §42c-Vorhaben in Ihrem Haus vorgesehen ist,
2. welche Angaben Sie für die Prüfung von Gebiet, Messung und Zuordnung benötigen,
3. wie Erzeugungsanlage, Verbrauchsstellen, Zählpunkte und Beteiligte im Prozess beschrieben werden sollen,
4. welche weiteren Schritte bis zur Registrierung oder Abstimmung des Vorhabens sinnvoll sind.

Die vorbereiteten Unterlagen finden Sie hier:
https://stromfürdeutschland.de/nachbarschaftsstrom/fuer-netzbetreiber/infopaket

Für eine kurze Rückmeldung zum passenden Kontaktpunkt oder Prozessweg wäre ich dankbar.

Freundliche Grüße
[Name]

Gesprächsleitfaden für Telefonat oder Termin

Kurzer Leitfaden, damit das Gespräch bei Messung, Zuordnung und Prozessweg konkret wird.

Einstieg
Ich möchte ein geplantes §42c-Vorhaben frühzeitig fachlich mit Ihnen einordnen und dafür nicht mit unsortierten Einzelfragen starten, sondern mit einer beschriebenen Vertrags-, Mess- und Zuordnungslogik.

Sechs Kernpunkte
1. Wer ist bei Ihnen der richtige fachliche Kontakt für §42c-Vorhaben?
2. Wie ordnen Sie Anlage und Verbrauchsstellen fachlich dem relevanten Gebiet zu?
3. Welche Mess- und Zähleranforderungen sehen Sie für die Standardkonstellation?
4. Welche Angaben möchten Sie zur verfügbaren Strommenge, zum Aufteilungsschlüssel und zu einer optionalen Sekundärverteilung im Erstschritt sehen?
5. Welche Daten und Unterlagen erwarten Sie idealerweise für die erste Prüfung?
6. Welchen Übergangs- oder Abstimmungsprozess nutzen Sie aktuell, solange kein standardisierter §20b-Prozess praktisch durchgängig verwendet wird?

Abschluss
Gern sende ich Ihnen im Anschluss die konkreten Angaben zum Vorhaben strukturiert zu, zusammen mit der öffentlichen Gesprächsgrundlage und dem Infopaket für Netzbetreiber.

Checkliste

Diese Angaben sollten vor dem Versand ergänzt sein

  • Betreiber / Anbieter
  • Anlagenadresse
  • Anlagenart / Leistung / Inbetriebnahme
  • MaStR-Nummer, soweit vorhanden
  • bekannte Zähler-, MaLo- und MeLo-Daten
  • Netzbetreiber / Messstellenbetreiber
  • betroffene Verbrauchsstellen
  • Anschriften der Verbrauchsstellen
  • geplanter primärer Aufteilungsschlüssel
  • Sekundärverteilung ja / nein
  • Hinweis zum Messkonzept
  • Hinweis, ob eine separate Bruttoerzeugungsmessung vorliegt
  • Hinweis zu Restmengen
  • Arbeitspreis / öffentliche Lasten
  • ergänzender Strombezug beziehungsweise bestehende Lieferverhältnisse, soweit bekannt
  • Ansprechpartner
  • gewünschter weiterer Abstimmungsweg
Die Vorlagen ersetzen keine Prüfung der konkreten Konstellation. Sie benennen Messung, Aufteilung und Prozessweg so, dass die erste Rückmeldung nicht bei Grundsatzfragen hängen bleibt.

Abschluss

Womit der Erstkontakt beginnen kann

Für frühe §42c-Vorhaben finden Sie hier die beschriebene Standardkonstellation, die wichtigsten Klärpunkte, Vorlagen und den Weg zu den fachlichen Unterlagen.